Cleaning Suite SE: Windows schneller starten – Workshop

Windows auf Touren bringen

Cleaning Suite bringt Windows wieder auf Touren. (Bild: Softwareload) Cleaning Suite bringt Windows wieder auf Touren. (Bild: Softwareload)

Schnell ist Windows nur am Anfang. Wenn der Rechner noch frisch und sauber ist. Doch das ändert sich schnell. Bereits nach wenigen Wochen ist Schluss mit flotten Windows-Starts und zügigen Programmwechseln. Schuld sind Programme, Dienste und Tools, die den Rechner regelrecht verstopfen. Das ist ein Fall für Cleaning Suite SE, das in der Windows-Rumpelkammer mal richtig aufräumt.

Foto-Show Weg mit den Startbremsen

  • Um Autostartprogrammen auf die Schliche zu kommen, klicken Sie auf Startup Cleaner.

  • Die Übersicht zeigt alle Programme, die beim Windows-Start mitgestartet werden, wahlweise aus dem Autostart-Ordner oder der Registry.

  • Sie wünschen weitere Informationen zu einem Eintrag? Dann klicken Sie auf die Lupe, um automatisch eine Google-Abfrage durchzuführen.

  • Generell sollten Sie alle Programme, die nicht unbedingt beim Rechnerstart gebraucht werden, aus dem Startupbereich entfernen. Hierzu genügt ein Klick auf Eintrag löschen. Wichtig: Damit wird nur der Eintrag im Autostartbereich, nicht das Programm selbst gelöscht; es lässt sich weiterhin manuell starten.

  • So sollte der Autostart-Bereich aussehen: leer und ohne überflüssigen Ballast. Nur Sicherheitsprogramme wie Firewalls oder Virenscanner sollten – falls sie hier auftauchen – unangetastet bleiben.

  • Übrigens: Falls Sie versehentlich eine Einstellung verändert oder Einträge gelöscht haben, hilft der Befehl Restore. Damit lassen sich alle durchgeführten Änderungen wieder rückgängig machen. Es kann also nichts passieren.

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Wer startet denn da?
Häufigste Ursache für lahme Rechnerstarts sind zu viele Programme, die beim Hochfahren mitgestartet werden. Alle Startverzögerer finden Sie im Bereich Startup Cleaner. Hier sind neben den Einträgen aus dem Autostart-Ordner auch Programme aufgeführt, die sich heimlich per Registryeintrag mitstarten. Per Klick auf Eintrag löschen ist Schluss mit dem automatischen Start. Falls nicht klar ist, was das eine oder andere Programm eigentlich macht, hilft ein Klick auf die Lupe.

Kauf-Tipp
TuneUp Utilities 2012 :
Windows-Bremsen mit einem Klick lösen – auch als Demo-Download.
Ashampoo WinOptimizer 8 :
Windows mit einem Klick optimieren und entschlacken.
UpdateStar Drivers 5 :
Fehlende Windows-Treiber aktualisieren und nachrüsten.
 

Im Programmordner und der Registry aufräumen
Auf fast jedem Rechner gibt es Programme, die irgendwann mal installiert, aber seit Jahren nicht mehr genutzt werden. Unser Rat: Alte Software, die nicht mehr gebraucht wird, sollte vom Rechner verschwinden. Das geht mit dem Uninstaller ganz einfach. Hier können Sie sogar alte Einträge von Programmen entfernen, die zwar deinstalliert wurden, aber immer noch in der Softwareliste auftauchen. Wie’s geht, zeigt die Foto-Show.

Foto-Show Bringen Sie Programme und Registryeinträge auf Vordermann

  • Eine Übersicht aller installierten Programme erhalten Sie per Klick auf Uninstaller.

  • Klicken Sie auf die Titelleiste der Programmtabelle, um die Liste zu sortieren, etwa nach dem Installationsdatum.

  • Falls Sie auf Anhieb nicht wissen, was ein Programm macht, markieren Sie den Eintrag und klicken auf die Lupe.

  • Mit der Schaltfläche Deinstallieren starten Sie das Deinstallationsprogramm der jeweiligen Anwendung.

  • Die Schaltfläche Eintrag löschen entfernt lediglich den Eintrag in der Programmliste. Das ist bei Programmen sinnvoll, die trotz durchgeführter Deinstallation noch immer in der Liste auftauchen.

  • Klicken Sie auf Registry Cleaner, um die Registrierdatenbank von Windows auf Vordermann zu bringen.

  • Im ersten Schritt entscheiden Sie, nach welchen Fehlern die Registry durchsucht werden soll. Unser Tipp: Lassen Sie alle Kontrollkästchen angekreuzt, um sämtlichen Fehlern auf die Schliche zu kommen.

  • Mit einem Klick auf die Schaltfläche Registry scannen startet die Fehlersuche.

  • Nach wenigen Sekunden präsentiert die Cleaning Suite die Ergebnisse. Kreuzen Sie die Fehler an, die korrigiert werden sollen, und klicken Sie auf Elemente löschen. Auch hier empfiehlt es sich, die Vorschläge zu übernehmen und alle Einträge angekreuzt zu lassen.


Die Registry aufräumen
In der Registrierdatenbank verwaltet Windows wichtige System­einstellungen und Konfigurationen aller Programme. Mit der Zeit geht es hier drunter und drüber: Alte Einträge, fehlerhafte Verweise und leere Elemente blähen die Registry unnötig auf. Damit sie wieder rank und schlank – und damit schnell – wird, sorgen Sie mit dem Registry Cleaner für Ordnung. Selbst Laien können hier gefahrlos fehlerhafte und überflüssige Einträge entfernen.

Weg mit überflüssigen Dateien
Auf jeder Festplatte gibt es überflüssige Dateien. Das können temporäre Dateien sein, zwischengespeicherte Daten wie Internetadressen, Flash-Filme oder Cookies von Webseiten. Allen ist eines gemeinsam: sie belegen wertvollen Speicherplatz. Wie viel genau, verrät ein Klick auf Drive Cleaner. Im Bereich Festplattenspeicher belegt steht aufs Megabyte genau, wie viel Platz vergeudet wird.

Foto-Show So werden Sie überflüssige Dateien los

  • Zum Aufspüren überflüssiger Daten klicken Sie auf Drive Cleaner.

  • Im Bereich Windows geht es temporären Dateien und Einträgen in der Liste der zuletzt verwendeten Dokumente an den Kragen. Am unteren Rand steht, wie viele überflüssige Daten gefunden wurden.

  • Weitere Details erhalten Sie per Klick auf den nach unten gerichteten Pfeil. Mit der Schaltfläche Inhalte anzeigen können Sie in den Ordner wechseln, der die betreffenden Dateien enthält.

  • Zum Aufräumen kreuzen Sie die Bereiche an, die gesäubert werden sollen und klicken auf Reinigung starten.

  • Auf gleiche Weise können Sie auch die Bereiche Internet ...

  • ... und Multimedia nach Datenballast durchforsten und ihn per Mausklick entsorgen.


Ein Klick, und alles ist sauber
Im Drive Cleaner entscheiden Sie zunächst, ob Sie überflüssige Windows- oder Internet- beziehungsweise Multimedia-Dateien entfernen möchten. In jedem Bereich können Sie sich per Klick auf die Pfeilschaltfläche und Inhalte anzeigen erst einmal ansehen, welche Dateien die Cleaning Suite zum Löschen vorschlägt. Wenn es schnell gehen soll, können Sie den Vorschlägen blind vertrauen und mit Reinigung starten den digitalen Frühjahrsputz durchführen. Das Ergebnis: mehr Speicherplatz auf der Festplatte.

Papierkorb und Arbeitsspeicher optimieren
Wenn es auf der Festplatte eng wird, lohnt ein Blick in den Papierkorb von Windows. Hier liegen oft mehrere Gigabyte bereits gelöschter Daten, die wertvollen Speicherplatz belegen. Der Recycler zeigt Ihnen den Inhalt des digitalen Papierkorbs an und Sie können ihn mit einem Mausklick entleeren. Wer möchte, kann die Papierkorbfunktion auch ganz deaktivieren, das ist aber eigentlich nicht ratsam, denn dann werden Dateien komplett gelöscht und das Wiederherstellen ist sehr mühsam.

Foto-Show Weniger Datenmüll, mehr Speicher

  • Um den digitalen Müll rauszubringen, klicken Sie auf Recycler. Hier erfahren Sie, wie viel Platz derzeit durch bereits gelöschte Dateien belegt wird.

  • Klicken Sie auf Papierkorb leeren, um die Daten endgültig zu löschen. Meist gewinnen Sie gleich mehrere Gigabyte freien Speicherplatz.

  • Die Option Papierkorb deaktivieren sollten Sie nicht ankreuzen, da ansonsten das Wiederherstellen bereits gelöschter Daten nicht mehr möglich ist.

  • Im Memory Cleaner kümmert sich die Cleaning Suite um den Arbeitsspeicher. Wählen Sie zunächst die Optimierungsmethode. Für maximalen Speichergewinn lassen Sie beide Optionen angekreuzt.

  • Mit einem Klick auf Optimieren führen Sie die Tuningmaßnahmen durch. Wie viel freier Arbeitsspeicher gewonnen wurde, zeigt ein Vergleich der Werte vor und nach der Optimierung. In der Praxis lassen sich zwischen 5% und 10% RAM gewinnen.

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Arbeitsspeicher freigeben
Sehr hilfreich ist die Möglichkeit, auch im Arbeitsspeicher aufzuräumen. Im Memory Cleaner erkennen Sie nicht nur, wie viel RAM derzeit belegt und wieviel frei ist – mit einem Klick auf Optimieren können Sie sogar für mehr Platz im Speicher sorgen. Der Trick: Cleaning Suite löscht die Zwischenablage und sorgt dafür, dass nicht benötigte Daten in die Auslagerungsdatei geschrieben werden. Das Ergebnis sind rund 5 bis 10 Prozent mehr Arbeitsspeicher.

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