Mit Noiseware können Sie störende Pixel entfernen. (Bild: Softwareload)
Es spielt keine Rolle, ob man mit einer Hightech-Kamera arbeitet oder mit dem Digicam-Handy auf Schnappschussjagd geht – unerwünschtes Bildrauschen kann in jeder Kamera-Liga vorkommen. Allerdings muss man sich mit dieser Bildstörung nicht zwangsläufig abfinden: Mit einem kostenlosen Tool wie Noiseware Community Edition lässt sich Bildrauschen in vielen Fällen beheben oder zumindest reduzieren.
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Noiseware im Überblick
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Bilder werden bei Noiseware Community Edition entweder über ein Verzeichnisfenster geöffnet oder per Drag-and-Drop in das Tool importiert.
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Für die schnelle und einsteigerfreundliche Rauschunterdrückung bietet das Programm in einem Pull-down-Menü unter Settings verschiedene Voreinstellungen an.
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Wer sich nicht auf die Voreinstellungen verlassen möchte, kann bestimmte Parameter auch manuell über Schieberegler verändern.
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An diesem Beispiel zeigt sich deutlich, wie effektiv extremes Bildrauschen bereits mit den Default-Einstellungen beseitigt werden kann.
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Auch hier ist rechts eine Verbesserung erkennbar – achten Sie auf den Hintergrund.
Glossar
Was versteht man unter Bildrauschen?
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Als Bildrauschen bezeichnet man eine mehr oder weniger starke Körnung in dunklen Bildbereichen, besonders in dunkelblauen, dunkelgrünen und schwarzen Flächen. Diese Stellen sind erkennbar an einem körnigen Störungsmuster, das aus verschiedenfarbigen Punkten besteht, die nicht zu ihrer Umgebung passen.
Ein ähnlicher Effekt tritt auf, wenn ein unscharfes Foto mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu scharf gezeichnet wurde.
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Wie Bildrauschen entsteht
Bildrauschen macht sich besonders in dunklen Bereichen durch falsche Farben bemerkbar und wird durch verschiedene Komponenten beeinflusst. Ein Aspekt ist zum Beispiel die Qualität oder die Betriebstemperatur des Bildsensors. Günstige Sensoren neigen in der Regel eher zum Rauschen als teurere Varianten. Außerdem wird die Bildqualität von der Verteilung der einzelnen Pixel auf dem Bildsensor beeinflusst. Liegen die Pixel sehr eng beieinander, ist die Gefahr von Bildrauschen meist höher als bei Modellen, bei denen die einzelnen Fotodioden mit größerem Abstand platziert wurden. Einen entscheidenden Einfluss auf das Bildrauschen hat der ISO-Wert, über den man die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors der Digitalkamera steuert. Wird dieser erhöht, steigt auch das Grundrauschen des Sensors an und die Bildqualität nimmt ab.
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So steigt das Bildrauschen mit dem ISO-Wert an
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Einen entscheidenden Einfluss auf das Bildrauschen hat der ISO-Wert, über den man die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors der Digitalkamera steuert. So ist zum Beispiel bei ISO100 keinerlei Bildrauschen zu erkennen.
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Wird der ISO-Wert erhöht, steigt auch das Grundrauschen des Sensors an und die Bildqualität nimmt ab. Entsprechend häufig taucht Bildrauschen bei Aufnahmen auf, die bei schlechten Lichtverhältnissen gemacht wurden. Hier ist bei genauer Betrachtung bereits ein leichtes Bildrauschen auszumachen.
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Bei ISO1600 ist das Bildrauschen schon recht deutlich zu sehen.
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Bei besonders schlechten Lichtverhältnissen setzen viele Fotografen (und auch die Automatikfunktionen der Kameras) auf eine hohe Lichtempfindlichkeit, um trotzdem noch genügend Licht einzufangen. Bei einem ISO-Wert von 3200 ist das Bildrauschen aber enorm.
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Im Vergleich wird deutlich, dass ein niedriger ISO-Wert ein deutlich geringeres Bildrauschen hervorbringt, als ein hoher Wert.
Bildrauschen automatisch entfernen
Hier kommt die Freeware Noiseware ins Spiel. Sie ziehen Ihre Fotos einfach per Drag-and-Drop auf die Programmoberfläche und bearbeiten sie dort. Am einfachsten ist es, eines der vorhandenen Settings zu nutzen. Meist erreicht man mit diesen bereits sehr gute Ergebnisse. Mit einem Klick auf den Button Go wird das Bild in der gewünschten Weise bearbeitet. Um für einen Vorher-/Nachher-Vergleich das Original anzuzeigen, klicken Sie einfach auf die bearbeitete Aufnahme. Unsere Foto-Show zeigt es im Detail.
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Bildrauschen mit Noiseware automatisch entfernen
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Nach dem Start von Noiseware Community Edition lassen sich Bilder entweder über die Schaltfläche Open… unter File öffnen oder per Drag-and-Drop importieren.
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Wie bei Windows-Programmen üblich, erscheint nach einem Klick auf Open… ein Verzeichnisfenster, in dem Sie Bilder mit einem Doppelklick öffnen können.
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Um ein Bild zu vergrößern oder zu verkleinern, genügt ein Klick auf die entsprechende Zoom-Taste.Um ein Bild zu vergrößern oder zu verkleinern, genügt ein Klick auf die entsprechende Zoom-Taste.
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Ein Bild, das größer als das Vorschaufenster ist, kann einfach erfasst und darin verschoben werden. Halten Sie dafür lediglich die linke Maustaste gedrückt.
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Die einfachste Möglichkeit, Bildrauschen zu entfernen, ist die Wahl eines fertigen Profils unter Settings. Übernehmen Sie die automatischen Einstellungen mit einem Klick auf Go.
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Die Änderungen werden dann im Handumdrehen vorgenommen und das Bildrauschen ist minimiert.
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Für einen Vorher-/Nachher-Vergleich klicken Sie einfach in das Bild.
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Bei gedrückter Maustaste wird das ursprüngliche Foto angezeigt.
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Fotos manuell entrauschen
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Um einen Parameter zu verändern, fassen Sie die Regler einfach mit dem Mauszeiger an, um sie in die ein oder andere Richtung zu schieben.
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Sie können die Position eines aktiven Reglers aber auch mit dem Scroll-Rad der Maus verändern.
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Unter Noise Level Adjustment (Abgleich der Rauschstärke) bestimmen Sie die Werte für Luminance (Helligkeitsrauschen) und Color (Farbrauschen).
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Die Stärke der Rauschunterdrückung lässt sich unter Noise Suppression – wiederum für Luminance und Color – anpassen.
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Da Fotos durch die Bearbeitung des Bildrauschens oft an Schärfe verlieren, können Sie diese unter Sharpening in einem Wertbereich von -5 bis +5 anpassen.
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Um die Einstellungen zu übernehmen, klicken Sie einfach auf den Button Go.
Die Ergebnisse manuell verfeinern
Falls Sie mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden sind, können Sie das Bild manuell optimieren. Dafür lassen sich die Werte für Luminance (Helligkeitsrauschen) und Color (Farbrauschen) sowohl hinsichtlich der Rauschstärke (Noise Level Adjustment) als auch der Rauschunterdrückung (Noise Suppression) anpassen. Meist wirken die Bilder nach der Bearbeitung etwas flau. Um diese Aufnahmen bei Bedarf nachzuschärfen, ist das Tool mit einem Schärferegler ("Sharpening") ausgestattet. Wie das geht, zeigt unsere Foto-Show. Haben Sie das Bild schließlich zu Ihrer Zufriedenheit optimiert, können Sie es im JPEG-Format abspeichern.
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