Online Armor: Gratis Firewall einrichten – Workshop

Schutz vor Cyber-Kriminellen

Online Armor Free überwacht Ihren Datenverkehr. (Bild: Softwareload) Online Armor Free überwacht Ihren Datenverkehr. (Bild: Softwareload)

Sind Sie mit Ihrem PC oder Notebook ungeschützt im Internet unterwegs? Machen Sie sich nicht zum Ziel krimineller Hacker-Attacken. Mit der kostenlosen Firewall Online Armor Free können Sie beruhigt im Web surfen. Die Firewall überwacht den gesamten ein- und ausgehenden Datenverkehr auf Ihrem Rechner und schlägt sofort Alarm, wenn Ihr Computer attackiert wird. So gelingt es den Cyber-Kriminellen nicht, private Informationen und Passwörter auszuspähen oder Ihren PC für illegale Aktivitäten zu missbrauchen.

Foto-Show Online Armor im Überblick
  • Direkt nach der Installation führt Online Armor eine gründliche Systemanalyse durch, um die installierten Programme auf Ihrem Rechner zu ermitteln.

  • Sobald ein Programm auf das Internet zugreifen will, schlägt Online Armor über ein Dialogfenster Alarm. Der Zugriff erfolgt nur, wenn Sie die Genehmigung erteilen.

  • Online Armor liefert eine detaillierte Übersicht über alle Programme, die auf das Internet zugegriffen haben und informiert über die ausgetauschte Datenmenge.

  • Das Hauptmenü des Firewall-Tools gibt Auskunft darüber, welche Anwendungen auf das Internet zugreifen dürfen. Per Rechtsklick mit der Maus lassen sich diese Rechte ändern.

  • Über den Regel-Assistenten des Programms lassen sich für jede Anwendung bestimmte Ports für die Datenkommunikation freischalten.

Foto-Show Online Armor installieren

  • Nach der Installation startet Online Armor einen digitalen Assistenten, über den Sie die grundlegenden Einstellungen für das Programm vornehmen.

  • Der Assistent führt eine gründliche Analyse Ihres Computers durch. Dabei werden alle sicherheitsrelevanten Bereiche des Systems untersucht.

  • Nach der Analyse des PCs legen Sie fest, welche Programme aus dem Startmenü des Rechners ungehindert, nur auf Nachfrage oder nie auf das Internet zugreifen dürfen.

  • Auch für Programme, die Online Armor im Autostart des Systems gefunden hat bestimmen Sie Zugriffsrechte auf das Internet.

  • Legen Sie im Assistenten fest, welche installierten Erweiterungen für den Internet Explorer auf das Internet zugreifen dürfen bzw. welche nachfragen müssen oder automatisch blockiert werden.

  • Hier legen Sie grundlegende Einstellungen für Online Armor fest. Unter anderem bestimmen Sie, in welchem Zeitintervall das Tool nach Programm-Aktualisierungen suchen soll.

  • Damit die Einstellungen wirksam werden, ist abschließend ein Neustart des Rechners erforderlich.

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Internet-Zugriff überwachen
Online Armor bindet sich mit einem kleinen Symbol unauffällig in der Start-Leiste neben der Systemuhr von Windows ein. Erst wenn eine Anwendung von Ihrem Rechner aus auf das Internet zugreifen will, macht sich Online Armor mit einem Dialogfenster bemerkbar. Hier bestimmen Sie per Mausklick, ob der Internet-Zugriff für das Programm erlaubt oder unterdrückt werden soll. Schadprogramme, wie Spyware oder Keylogger haben so keine Chance, unbemerkt Informationen von Ihrem Rechner aus an Dritte weiterzuleiten. Damit Sie vertrauenswürdigen Programmen, wie Ihrem E-Mail-Client, Browser oder Instant Messenger nicht bei jedem Aufruf den Internetzugriff erneut erlauben müssen, können Sie solchen Anwendungen eine dauerhafte Internet-Freigabe ohne Nachfrage durch Online Armor zuweisen. Andersherum informiert Sie Online Armor auch über Zugriffsversuche, die über das Internet auf Ihren Rechner erfolgen. So ist Ihr Computer jederzeit effektiv vor gefährlichen Attacken geschützt.

Foto-Show Internetzugriff freigeben oder blockieren

  • Um Anpassungen an den Zugriffs-Einstellungen vorzunehmen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Online Armor-Programmsymbol in der Start-Leiste. Wählen Sie hier den Eintrag Konfiguration aus.

  • Wechseln Sie im linken Teil der Programm-Oberfläche in den Bereich Programme. Hier finden Sie eine Aufstellung aller Anwendungen mit Internet-Rechten.

  • Klicken Sie hier einen beliebigen Eintrag mit der rechten Maustaste an, um die Internet-Zugriffsrechte über das Kontextmenü ganz einfach per Mausklick neu zu vergeben.

Kauf-Tipp
Norton Internet Security 2012 (3-Platz-Lizenz) :
Rundum-Schutz mit Firewall für 3 PCs.
Norton 360 Version 5.0 :
Virenschutz, Backup und Windows-Tuning in einem Produkt.
Norton AntiVirus 2012 (1-Platz-Lizenz) :
Optimaler Schutz gegen Viren und andere Schädlinge.

Sicherheitsprüfung per Assistent

Auf den meisten Rechnern befindet sich eine ganze Reihe von vertrauenswürdigen Programmen, die regelmäßig auf das Internet zugreifen. E-Mail-Clients, Browser oder Instant Messenger sind da nur einige Beispiele. Viele dieser Anwendungen werden über den Autostart von Windows oder die Registry direkt mit dem Betriebssystem aktiviert. Damit Sie beim Aufruf von Programmen mit legitimem Internet-Zugriff nicht jedes Mal von Online Armor informiert werden, führt das Tool direkt nach der Installation eine gründliche Analyse Ihres Rechners durch. Hier bestimmen Sie dann, welche Programme ohne Nachfrage uneingeschränkten Internet-Zugriff erhalten sollen und welche Anwendungen nur auf Nachfrage oder nie auf das Netz zugreifen dürfen. Die hier vergebenen Rechte lassen sich später natürlich jederzeit ändern.

Foto-Show
Ports für die Datenkommunikation freigeben
  • Um bei einem Programm bestimmte Ports für die Datenkommunikation freizuschalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Online Armor-Programmsymbol in der Start-Leiste. Wählen Sie den Eintrag Konfiguration aus.

  • Wechseln Sie in den Bereich Firewall, und klicken Sie die Anwendung mit der rechten Maustaste an, für die ein Port freigegeben werden soll. Aus dem Menü wählen Sie den Eintrag Regel editieren aus.

  • Um einen Port für die Datenkommunikation freizuschalten, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.

  • Vergeben Sie jetzt die Portnummer, die für den Betrieb der Anwendung erforderlich ist, und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Ok.

  • Anschließend finden Sie den freigegebenen Port in der Liste, die sich mit dieser Methode beliebig erweitern lässt.


Online Armor-Firewall oder Microsoft-Schutz

Seit der Einführung von Windows XP bietet auch Microsoft mit seinem Betriebssystem eine eigene Firewall an. Die reicht allerdings nur für einen grundlegenden Schutz aus. Der entscheidende Unterschied zwischen der Firewall von Windows und Online Armor ist, dass der Microsoft-Schutz Ihren Rechner nur vor unbefugten Zugriffen von außen sichert. Cyber-Kriminelle können also über das Internet nicht unbemerkt auf Ihren Rechner gelangen. Problematisch ist aber, dass der Datenverkehr, der von Ihrem Rechner ins Internet fließt auch bei aktivierter Microsoft Firewall nicht überwacht wird. Entsprechend können Schadprogramme wie Spyware oder Keylogger die Microsoft-Firewall ungehindert passieren und vertrauliche Daten von Ihrem Rechner an unbefugte Dritte versenden.

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