Windows Vista kennenlernen – Workshop

Vista-Experte in fünf Minuten

Der Einstieg in Vista ist nicht so schwer. (Bild: Softwareload) Der Einstieg in Vista ist nicht so schwer. (Bild: Softwareload)

In Windows Vista gibt es abseits von Startmenü und Windows-Explorer jede Menge Programme und Funktionen zu entdecken, die jeder Vista-Nutzer kennen sollte. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Workshop.

Foto-Show Die Vista-Oberfläche richtig einrichten

  • Um direkt zum Desktop zu gelangen, klicken Sie in der Taskleiste auf das Symbol Desktop anzeigen. Noch schneller geht’s mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[D].

  • Damit es auf dem Desktop nicht so leer ist, können Sie weitere Symbole hinzufügen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie erst Anpassen, dann Desktopsymbole ändern aus. Kreuzen Sie an, was direkt vom Desktop aus erreichbar sein soll, etwa Computer und Benutzerdateien.

  • Das Symbol DE in der Taskleiste ist in den meisten Fällen überflüssig. Damit können Sie zwischen englischer und deutscher Tastatur umschalten. Wer das nicht braucht, klickt mit der rechten Maustaste auf das DE-Symbol und wählt den Befehl Einstellungen. Im nächsten Fenster Englisch markieren und auf Entfernen klicken – schon ist die überflüssige DE-Schaltfläche verschwunden.

  • Falls Vista noch nicht auf die Aero-Oberfläche mit ihren transparenten Fenstern umgestellt ist, sollten Sie es nachholen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop, wählen Sie Anpassen und Fensterfarbe und –darstellung. Markieren Sie das Farbschema Windows-Aero und bestätigen Sie mit OK.

  • Sollte die Aero-Oberfläche bereits aktiv sein, können Sie mit dem Befehl Fensterfarbe und –darstellung die Farbe, die Farbintensität und die Transparenz der Fenster ändern.

  • Vista soll schöner werden: Versehen Sie Ihren Desktop mit individuellen Hintergründen. Wählen Sie im Dialogfenster Desktophintergrund den Eintrag Bilder und suchen Sie Ihr Lieblingsfotos aus.

  • Wenn Sie Vista in der Ultimate-Version besitzen, können Sie kleine Videos als Desktophintergrund nutzen. Dazu müssen Sie die passende DreamScene-Software herunterladen: Starten Sie das Windows-Update (Start | Alle Programme | Windows-Update), auf Verfügbare Extras klicken und Window DreamScene wählen.

  • Jetzt können Sie im Fenster Desktophintergrund den Eintrag Windows DreamScene-Inhalt aktivieren und animierte Hintergründe verwenden. Wie wäre es mit einem plätschernden Bach?

Foto-Show Das ist neu auf der Vista-Oberfläche

  • Nach dem Start heißt Sie das Begrüßungscenter willkommen. Von hier aus gelangen Sie direkt zu den wichtigsten Windows-Funktionen und -Programmen. Sie können den Willkommens-Bildschirm auch nachträglich über den Befehl Start | Alle Programme | Zubehör | Begrüßungscenter starten.

  • Die Start-Schaltfläche ist verschwunden, stattdessen ziert das Windows-Logo die linke untere Ecke. Ein Klick darauf öffnet das Startmenü und bietet Zugriff auf Programme und Funktionen. Wichtige Neuerung: Das Startmenü bleibt immer gleich groß; egal wie tief Sie sich durch die Programmliste hangeln.

  • Um direkt auf die eigenen Dateien zuzugreifen, die Systemsteuerung aufzurufen oder die Hilfe zu konsultieren, klicken Sie in der rechten Spalte des Startmenüs auf die passenden Direkt-Links.

  • Programme lassen sich im Startmenü blitzschnell finden: Geben Sie in das Suchfeld des Startmenüs die ersten Buchstaben des Programmnamens ein. Das mühsame Durchsuchen der Programmliste entfällt. Auch passende eMails und Dateien listet Windows direkt im Startmenü auf.

  • Die Sidebar am rechten Bildschirmrand bietet Platz für allerlei Nützliches, aber auch für Spielereien. Mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[Leertaste] blenden Sie die Sidebar ein. Sollte sie nicht erscheinen, starten Sie sie über den Befehl Start | Alle Programme | Zubehör | Windows-Sidebar.

  • Anzahl und Anordnung der Minianwendungen – auch Gadgets genannt – sind frei wählbar. Zum Verschieben einfach das Gadget mit gedrückter Maustaste neu platzieren.

  • Um neue Minianwendungen hinzuzufügen, klicken Sie auf das Pluszeichen am oberen Rand. Anschließend ziehen Sie die gewünschten Gagdets per Drag-and-Drop auf den Desktop.

  • Per Mausklick auf Weitere Minianwendungen online beziehen erhalten Sie Zugriff auf hunderte weiterer Gadgets.

Gratis-Download Windows Vista Service Pack 2

Rund, bunt und transparent
Los geht’s bei der Arbeitsoberfläche von Windows. Auf dem Desktop herrscht nach dem Einschalten noch gähnenden Leere. Das lässt sich schnell ändern. Legen Sie die Lieblingsprogramme und wichtigsten Vista-Funktionen direkt auf die Arbeitsoberfläche. Und damit alles schön bunt ist, sollten Sie die aufregende Aero-Oberfläche von Windows Vista aktivieren. Damit macht Vista richtig Spaß.

Windows 7 Alle Versionen im Überblick

Kleine Helfer in der Sidebar
Der rechte Rand des Vista-Bildschirms ist für die Sidebar reserviert. Hier gibt es eine kleine Uhr, ein Fotoalbum und einen Nachrichtenticker. Das ist aber noch nicht alles: Hunderte weitere Minianwendungen stehen zur Verfügung und lassen sich in der Sidebar oder frei auf dem Desktop platzieren. Im Internet gibt es einen ganzen Katalog fertiger Minitools.

Foto-Show Tolle Gadgets für den Vista-Desktop

  • Eigentlich ist die Sidebar automatisch am rechten Bildschirmrand sichtbar. Sollte sie dort nicht erscheinen, rufen Sie den Befehl Start | Alle Programme | Zubehör | Windows-Sidebar auf.

  • Damit die Sidebar bei jedem Windows-Start automatisch mitgestartet wird, öffnen Sie die Systemsteuerung, klicken auf Programme sowie Windows-Sidebar-Eigenschaften und kreuzen das Kontrollkästchen Sidebar beim Start von Windows starten an.

  • Besonders interessant ist die Option Sidebar im Vordergrund anzeigen. Damit gönnt Windows der Sidebar mitsamt aller Minianwendungen einen eigenen Bereich auf dem Bildschirm und bleibt stets im Vordergrund. Das ist allerdings nur sinnvoll, wenn Sie die Minianwendungen bei der täglichen Arbeit häufig nutzen.

  • Im Feld Sidebar auf folgender Seite des Bildschirms anzeigen legen Sie fest, ob die Sidebar am rechten oder linken Bildschirmrand erscheinen soll.

  • Um rasch zur Sidebar zu gelangen, klicken Sie in der Taskleiste unten rechts auf das kleine Sidebar-Icon. Windows blendet dann sofort die Sidebar ein und legt die Minianwendungen über die aktuellen Fenster. Noch schneller geht’s mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[Leertaste].

  • Um neue Gadgets einzublenden, klicken Sie innerhalb der Sidebar am oberen Rand auf das Pluszeichen der kleinen Symbolleiste. Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Sidebar klicken und anschließend den Befehl Minianwendungen hinzufügen aufrufen.

  • Im nächsten Fenster sind alle Minianwendungen aufgeführt, die bei Windows Vista mitgeliefert werden oder bereits nachträglich installiert wurden. Per Doppelklick fügen Sie die Minianwendungen zur Sidebar hinzu.

  • Sie können Minianwendungen an jede beliebige Position in der Sidebar und sogar frei auf dem Desktop platzieren. Ziehen Sie das Gadget mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position.

  • Vista ist bereits von Hause mit knapp einem Dutzend Minianwendungen ausgestattet. Weitere Gadgets finden Sie per Mausklick auf den Link Weitere Minianwendungen online beziehen, der Sie auf die Webseite von Microsoft führt.

  • Per Klick auf den Schraubenschlüssel öffnen Sie das Konfigurationsfenster. Hier können Sie – je nach Minianwendung – unterschiedliche Einstellungen vornehmen. Wählen Sie bei der Analoguhr beispielsweise zwischen acht verschiedenen Uhrmodellen.


Gagdets konfigurieren
Fast alle Minianwendungen lassen sich individuell konfigurieren. Beim Wetterbericht bestimmen Sie beispielsweise, für welche Stadt das lokale Wetter angezeigt werden soll; bei der Uhr haben Sie die Wahl zwischen acht verschiedenen Analogmodellen oder unterschiedlichen Zeitzonen. Wie Sie den Desktop mit den tollsten Minianwendungen schmücken, zeigt die Foto-Show.

Kauf-Tipp
Winstep Xtreme 10 :
Windows mit Extra-Funktionen und 3D-Designs auffrischen.
WISO Steuer-Sparbuch 2012 :
Mit Sachverstand zur Steuer-Rückerstattung für das Jahr 2011.
Windows 7 Home Premium Family Pack für 3 PC (32-64 Bit) :
Das günstige Heimnetzwerk: Windows 7 für bis zu drei PCs pro Haushalt.

E-Mails schreiben mit Windows Mail
Windows Vista ist fit für Internet und eMail. Zum Mailen brauchen Sie keine teuren Zusatzprogramme wie Microsoft Outlook. Vista hat bereits ein leistungsfähiges eMail-Programm an Bord. Mit Windows Mail, dem verbesserten Nachfolger des früheren Outlook Express können Sie sofort loslegen, Ihr eigenes eMail-Konto einrichten und eMails verschicken oder empfangen.

Foto-Show Windows Mail einrichten und losmailen

  • Zum Mailen mit Windows Vista benötigen Sie ein E-Mail-Konto bei einem Internetanbieter. Meist erhalten Sie bereits von Ihrem Anbieter, über den Sie auch ins Internet gehen, kostenlos ein E-Mail-Konto. Sie können sich aber auch bei sogenannten Freemailern ein kostenloses E-Mail-Konto einrichten.

  • Im nächsten Schritt tragen Sie die Zugangsdaten des Mail-Providers ein. Starten Sie Windows Mail mit dem Befehl Alle Programme | Windows Mail und lassen Sie sich vom Installationsassistenten Schritt für Schritt durch die Einrichtung führen. Sollte der Assistent nicht erscheinen, können Sie die Kontoeinrichtung auch manuell vornehmen. Rufen Sie hierzu den Befehl Extras | Konten auf, und klicken Sie auf Hinzufügen.

  • Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, um das E-Mail-Konto einzurichten. Ganz wichtig: Viele Anbieter erfordern auch beim Verschicken von E-Mails eine Authentifizierung per Benutzername und Kennwort. Kreuzen Sie daher das Kontrollkästchen Ausgangsserver erfordert Authentifizierung an.

  • Sobald mindestens ein E-Mail-Konto bei Windows Mail eingerichtet ist, können Sie auch gleich loslegen und E-Mails in alle Welt verschicken. Ein Klick auf Neue E-Mail genügt. Sehr pfiffig: Wenn Sie auf den Pfeil neben der Schaltfläche klicken, können Sie ein elektronisches Briefpapier für Ihre E-Mail verwenden, etwa Rosen.

  • Geben Sie die Empfänger-Adresse, den Betreff sowie den Nachrichtentext ein, und schicken Sie die Mail mit einem Klick auf Senden auf die Reise. Ein Trick: Noch schneller geht es mit der Tastenkombination [Strg]+[Return/Eingabe].


Konto einrichten und losmailen
Um mit Windows Mail elektronische Nachrichten verschicken zu können, tragen Sie zuerst die Zugangsdaten Ihres Mail-Providers ein. Auch Mailkonten von Freemailern lassen sich verwenden. Dann kann es mit dem Mailversand auch schon losgehen. Das Schöne an Windows Mail: Es gibt elektronisches Briefpapier, das für Abwechslung sorgt. Schicken Sie Ihre Mails doch mal mit Handabdrücken oder grünen Blasen auf die Reise.

Videos schneiden und Brennen
Lust auf eigene Videofilme? Kein Problem. In Windows Vista gibt es ein kleines Filmstudio, mit dem Sie im Handumdrehen aus langweiligen Urlausbdrehs aufregende Filme schneiden. Natürlich inklusive professioneller Effekte, Übergänge und Titel. Das Video-Tool nennt sich Windows Movie Maker und bringt alles mit, was Hobbyfilmer fürs digitale Schneiden brauchen.

Foto-Show So werden Sie mit Vista zum Filmregisseur

  • Vistas Filmstudio starten Sie mit dem Befehl Start | Alle Programme | Windows Movie Maker. Im ersten Schritt übertragen Sie das Video von der Kamera oder importieren bestehende Filmschnipsel. Hierzu klicken Sie im Bereich Importieren auf Von der digitalen Videokamera oder Videos.

  • Ziehen Sie die Filmschnipsel mit gedrückter Maustaste in das Storyboard am unteren Fensterrand. Auf diese Weise setzen Sie Stück für Stück die Rohfassung des Videos zusammen.

  • Um Spezialeffekte zu ergänzen, klicken Sie auf Effekte, wählen den digitalen Bühnenzauber aus und ziehen ihn mit gedrückter Maustaste auf den Clip.

  • Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste auf die Sternchen-Schaltfläche klicken, den Befehl Effekte aufrufen und im folgenden Fenster die Spezialeffekte auswählen.

  • Genau so einfach erzeugen Sie Übergangseffekte. Klicken Sie auf Übergänge, und ziehen Sie den Übergang mit gedrückter Maustaste auf das Symbol zwischen zwei Clips.

  • Klicken Sie auf Titel und Nachspann, um den Film mit Texttiteln zu ergänzen.

  • Ist der Film fertig, können Sie ihn speichern, brennen oder veröffentlichen. Die passenden Optionen finden Sie im Feld Veröffentlichungsort. Jetzt nur noch den Anweisungen des Assistenten folgen, und fertig ist der eigene Videofilm.


Importieren, Schneiden, Brennen
Mit Vista Filme schneiden ist nicht schwer: Zuerst importieren Sie den Film von der Videokamera. Windows Movie Maker unterteilt die Aufnahmen automatisch in einzelne Clips, die Sie in beliebiger Reihenfolge per Drag-and-Drop in das Storyboard ziehen. Anschließend fügen Sie Spezialeffekte und Übergänge hinzu, ergänzen Titel und Abspann, und fertig ist der eigene Videofilm. Er lässt sich dann mit wenigen Klicks auf DVD brennen, als Videodatei speichern oder per eMail verschicken.

Vista per Sprache steuern
Mit der integrierten Spracherkennung gehorcht Windows Vista aufs Wort. Ein Headset mit Mikrofon genügt, um per Sprachbefehl Programme zu starten, Menüs zu öffnen oder auf Schaltflächen und Befehle zu klicken. Sogar das Diktieren und Verfassen von eMails oder Word-Dokumenten ist möglich. Grundsätzlich gilt: Alle Aufgaben, die Sie üblicherweise mit der Maus oder Tastatur erledigen, lassen sich auch per Sprachbefehl ausführen.

Foto-Show So steuern Sie Windows Vista per Sprachbefehl

  • Wählen Sie Alle Programme | Zubehör | Erleichterte Bedienung | Windows-Spracherkennung. Beim ersten Start erscheint der Einrichtungsassistent. Die Ersteinrichtung ist wichtig, damit Windows Ihre Stimme optimal erkennen kann. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, um das Mikrofon optimal einzurichten.

  • Mit einem Klick auf Lernprogramm starten können Sie das interaktive Programm zum Erlernen der Spracherkennung starten. Hier lernen Sie nicht nur Schritt für Schritt die korrekten Sprachbefehle, Windows kann sich während des Lernprozesses auch optimal an Ihre Sprechweise gewöhnen.

  • Bevor Sie Windows Sprachbefehle erteilen, müssen Sie die Spracherkennung "scharf stellen", damit die gesprochenen Worte auch tatsächlich als Sprachbefehl interpretiert werden. Zum Ein- und Ausschalten der Spracherkennung sagen Sie Jetzt zuhören bzw. Nicht mehr zuhören ins Mikro.

  • Mit dem Kommando Spracherkennung anzeigen blenden Sie die Symbolleiste zur Spracherkennung ein. Die Leiste zeigt den aktuellen Status der Spracherkennung und gibt wertvolle Tipps und Hinweise zur korrekten Aussprache. Zudem erkennen Sie hier sofort, welchen Befehl Windows erkannt hat.

  • Um Briefe und E-Mails zu diktieren, sprechen Sie den gewünschten Text einfach ins Mikrofon. Bei klarer Aussprache funktioniert die Umwandlung in Text sehr gut. Sie können per Sprache auch das Betriebssystem und die Programme selbst zu steuern. Sagen Sie Vista einfach den Befehl, den Sie ausführen möchten.

  • Mit Start öffnen Sie beispielsweise das Start-Menü. Noch einfacher geht es so: Wenn Sie Nummern anzeigen sagen, blendet Vista über jedem Befehl eine Nummer ein, etwa die 22 für Systemsteuerung. Jetzt müssen Sie nur 22 sagen, um den Befehl auszuführen. Das funktioniert in jedem Programm und in allen Dialogfenstern.


Vista, starten Sie bitte Word
Bevor Sie Vista Sprachbefehle erteilen können, müssen Sie die Sprachsteuerung aktivieren und einrichten. Das dauert nur wenige Minuten. Mit dem interaktiven Lernprogramm trainieren Sie schrittweise die Sprachbefehle und gewöhnen sich an die richtige Sprechweise. Mit dem Kommando Jetzt zuhören geht’s los. Alles was Sie jetzt sagen, wird entweder in Text umgewandelt oder als Windows-Befehl ausgeführt, etwa Start, Alle Programme zum Öffnen des Programmmenüs.

Lästigste Vista-Problem im Griff
Ist der Rechner mit einem schnellen Prozessor und ausreichend Arbeitsspeicher ausgestattet, geht die Arbeit mit Vista flott von der Hand. Bei älteren PC ist das leider nicht immer der Fall. Das lässt sich beheben, indem überflüssige Dienste abgeschaltet werden. Wenn Sie zum Beispiel auf die Windows-Suche oder die Ereignisprotokollierung verzichten können, deaktivieren Sie die entsprechenden Dienste. Das spart Speicherplatz und entlastet den Rechner von überflüssigen Rechenaufgaben.

Foto-Show Überflüssige Dienste abschalten

  • Zum Abschalten überflüssiger Dienste wechseln Sie in die Dienste-Übersicht. Das geht am schnellsten mit der Tastenkombination [Windows-Taste]+[R] und dem Befehl services.msc.

  • Windows listet nun alle installierten Dienste auf. Um einen Dienst zu deaktivieren oder das Startverhalten zu ändern, klicken Sie doppelt auf den Dienstnamen. Im Feld Starttyp können Sie ihn dann mit dem Eintrag Deaktiviert abschalten.

  • Gefahrlos abschalten lässt sich die Windows-Fehlerberichterstattung, und der Tablet-PC-Eingabedienst ist nur bei einem Tablet-PC notwendig. Ist nur ein Benutzerkonto eingerichtet, können Sie die Sekundäre Anmeldung deaktivieren. Und der Dienst Windows-Suche ist überflüssig, wenn Sie eine Desktop-Suchmaschine wie Copernic oder Google Desktop nutzen.

  • Um den Ausschalten-Knopf des Startmenüs umzuprogrammieren, klicken Sie in der Systemsteuerung auf System und Wartung sowie Energieoptionen.

  • Anschließend klicken Sie auf Energiespareinstellungen ändern sowie Erweiterte Energieeinstellungen ändern.

  • Öffnen Sie die Kategorie Netzschalter und Laptopdeckel sowie Netzschalter im Startmenü, und legen Sie im Listenfeld fest, was beim Aufruf des Ausschalten-Befehls im Startmenü passieren soll, etwa Herunterfahren.

  • Wenn Sie den Befehl Herunterfahren gewählt haben, fährt Windows Vista jetzt endlich wirklich herunter, wenn Sie den Ausschaltknopf im Startmenü drücken. Der Button erscheint jetzt auch nicht mehr orange, sondern rot.


Vista richtig ausschalten
Ein weiteres Ärgernis: Wenn Sie bei Windows Vista im Startmenü den Ausschalten-Knopf drücken, wird der Computer nicht richtig ausgeschaltet. Stattdessen wird Vista in den Energiesparmodus versetzt. Um den Rechner richtig herunterzufahren, müssen Sie im Startmenü auf den kleinen Pfeil rechts neben dem Schlosssymbol klicken und dort den Befehl Herunterfahren aufrufen. Es geht aber auch einfacher. Sie können Vista so umprogrammieren, dass beim Klick auf den Ausschalten-Button der PC ab sofort auch wirklich heruntergefahren wird.

Windows 7 Alle Versionen im Überblick

Weitere Tipps und Ratgeber zu Betriebssystem & Diagnose:
Alle Versionen im Überblick
Alle Versionen im Überblick
Alle Versionen im Überblick
Alle Versionen im Überblick
Alle Versionen im Überblick
Alle Versionen im Überblick

Kommentar schreiben